Besteuerung Immobilienfonds

Holland ist für viele internationale Unternehmen ein lukrativer Standort. Aufgrund der liberalen Wirtschaftspolitik des Landes haben sich zahlreiche namhaften international agierende Firmen einen Standtort in den großen Wirtschaftszentren gesichert. D.h. man nutzt hier die guten Verbindungen, die man von den Niederlanden aus in alle Welt aufgebaut hat. Holland Immobilienfonds haben – entgegen anderer Immobilienfonds – vorwiegend hochwertige gewerblich genutzte Immobilien im Portfolio. Anleger von Immobilienfonds können hier von den Vorzügen der Immobilienfonds in Holland profitieren. Der Staat im Westen Europas hat neben einem internationalen Flughafen auch einen großen internationalen Hafen.

Steuervorteil für deutsche Anleger

Die Anleger niederländischer Immobilienfonds können dabei einerseits von den steuerlichen Vorteilen dieser Immobilienfonds aber auch von den hohen und stabilen Mieten profitieren. Die Mieter niederländischer Gewerbeimmobilien sind vorwiegend bonitätsstark und renommiert. Die Architektur und Bauqualität holländischer Immobilien ist hochwertig.

Das Ziel von Immobilienfonds ist eine anteilige Zurechnung der Einkünfte bzw. der zu bezahlenden Steuer bzw. Besteuerung. Eine Beteiligungsübertragung ist nur möglich, wenn alle Gesellschafter zustimmen. Stillschweigen entspricht einer Zustimmung. Wie oft der Treuhänder die Gesellschafter über einen Übertragungswunsch informieren muss, ist nicht fest geregelt – quartalsweise bzw. jährliche Regelungen sind der Regelfall.

Im Zusammenhang mit steuerlichen Vorteilen ist interessant, dass z.B. offene Immobilienfonds wertstabil und steuerlich begünstigt sind. Daher sollten diese Fonds in einem ausgewogenen Mix nicht fehlen. Bei offenen Fonds ist ein Drittel steuerbegünstigt, der Mieteinnahmeanteil unterliegt der vollen Besteuerung. Diese Form der Immobilienfonds gilt als sehr sicher und Wertbeständig. Im Zusammenhang mit diesen Immobilien können auch Baumaßnahmen steuerlich berücksichtigt bzw. angerechnet bzw. abgeschrieben werden. Bzgl. der Mieteinnahmen an ausländischen Immobilien kann man die Besteuerungsvorschriften des jeweiligen Landes nutzen. Dort sind die Steuersätze teilweise niedriger als in Deutschland.

Doppelbesteuerungsabkommen als Vorteil

Was Investitionen in niederländische Immobilienfonds lukrativ macht ist die hohe Rendite, eine hohe Transparenz bei der Abwicklung sowie eine entsprechende sicher aufgebaute Struktur bei der Fondgestaltung. Dadurch, dass man sich im Euro-Gebiet befindet, muss man auch keine Fremdwährungsaspekte berücksichtigen.

Zwischen Deutschland und den Niederlanden besteht darüber hinaus ein sog. Doppelbesteuerungsabkommen. Dadurch ist gewährleistet, dass Einkünfte aus Holland Immobilienfonds in den Niederanden versteuert werden. In Deutschland haben diese Einkünfte haben, nur Einfluss auf die Steuerprogression des Steuerzahlers, müssen dort jedoch nicht besteuert werden.